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Steckbrief

Name: Maren Wiesehöfer
geb.: 10.01.1973 in Tübingen
Familienstand:

ledig, festen Lebenspartner, eine Tochter *April 2011,

einen Sohn *April 2014

schulische Qualifikationen:

BA History and Theory of Design/ American Studies an der University of Derby, GB

Dipl. Ing. (FH) Landespflege, Garten- und Landschaftsarchitektur an der FH- Anhalt

Dipl. Ing. Landschaftsplanung, Freiraumplanung an der Universität Kassel

reiterliche Qualifikationen:

Trainerin B Breitensport Reiten

Übungsleiterin Prävention Reiten als Gesundheitssport

Übungsleiterin für Sport im Ganztag

ehemalige Pferde:

Flicka, Welsh- Mountain, ┼, selbst ausgebildet bis E- Dressur/ Springen

Finchen, DRP, ┼, selbst ausgebildet in E- Dressur

Shiva, Welsh- Araber, ┼, selbst ausgebildet bis A- Dressur/ Springen

Zora, Dülmener-Appaloosa-Mix, *1999, selbst ausgebildet bis E- Dressur/ Springen

Bretina, Welsh B, *2005, selbst angeritten und angefangen mit Fahren

Dartagnan, DRP- Wallach, *2003, selbst ausgebildet bis A- Dressur/ Springen

Vita, Trakehnerstute, *2007, selbst angeritten

eigene Pferde:

Unico, Paso Fino- Hengst, *2012, Bodenarbeit nach Honza Blaha

DelaElendil Araber- Wallach (russisch-ägyptisch), *2012, Bodenarbeit nach Honza Blaha

Tätigkeiten:

mobile Trainerin Reiten im Raum Nordhessen und Südniedersachsen

Garten- und Freiraumgestaltung, Gartenpflege

 

 

 

zur Person

Seit meinem vierten Lebensjahr sitze ich auf dem Pferderücken. Mit sieben Jahren bekam ich meine erste Ponystute Flicka, ein Welsh- Mountain. Fünf Jahre später gesellte sich Finchen, eine Reitponystute dazu, die leider aufgrund eines irreparablen Sehnenschadens abgegeben werden musste. Dafür kam Shiva eine 2,5 jährige Welsh- Araberstute, die ich selbst in Dressur und Springen bis A ausbildete. Durch dieses Pony kam ich auf den Geschmack für temperamentvolle, spritzige Pferde mit viel Blut. Shiva gab den Anlass, junge Pferde in der Nachbarschaft einzureiten, u. a. einen Haflingerwallach, einen polnischen Kaltblutwallach, eine Vollblutstute, eine Reitponystute, einen Ponyhengst, einen Warmblutwallach und einige mehr. Ich hatte schon als Jugendliche Spaß an allen Rassen und Größen. Mit 12 Jahren fing ich bereits an, Reitstunden zu geben und seither unterrichte ich im Reitsport.

Aufgrund eines einjährigen Schüleraustausches in die Vereinigten Staaten hatte ich Einblick in die Vielseitigkeitsreiterei. Meine Gastmutter war Vorsitzende des dortigen Pony Clubs. Demnach hatte meine Gastfamilie 12 Pferde und Ponys hinter dem Haus stehen, von denen ich mir Hoss einen vierjährigen, rohen Paintwallach aussuchen durfte, den ich in dem Jahr ausbildete. Mit ihm machte ich Abzeichen bis zum C1- Level und erlangte in meiner ersten Vielseitigkeitsprüfung auf E- Niveau mit Hoss in der Einzelwertung den fünften und als Mannschaft den zweiten Platz.

Nach der Rückkehr nach Deutschland und mit dem Beginn der Oberstufe verkaufte ich meine beiden Ponys, konzentrierte mich auf die Schule, machte aber das RAZ Kl. IV und III. In den Sommerferien 1992 flog ich noch Mal in die USA, um auf der Mallard Cove Farm in Ohio zu arbeiten. Ich kümmerte mich um die Miniture Ponys und fuhr im Zuge dessen einen kleinen Fuchshengst ein. Außerdem trainierte ich die Sportpferde (u.a. Trakehnerhengst Exzar). Eine Ungarische Warmblutstute ritt ich in der Zeit an. Während der anschließenden Studien hielt ich der Reiterei und den Pferden stets die Treue.

In meiner Studienzeit in Kassel von 1994 bis 1997 hatte ich erst eine Reitbeteiligung auf einem Warmblutwallach. Dann kam ich zum ersten Mal mit den Gangpferden in Berührung, als ich 1996 auf dem Gestüt Ellenbach anfing, als Pflegerin und Reitlehrerin zu arbeiten und dort auch mein IPZV- Reitabzeichen absolvierte.

1997 ging ich zum Studieren nach England, wo ich bei meiner Tante lebte. Mein Onkel ist „Harness Maker“ und hat sich auf die Geschirre für „Heavy Horses“ spezialisiert. Mit ihm fuhr ich ganz England ab, um v. a. Shire Horses, Clydesdales und Percherons auszumessen, die ein Geschirr angepasst bekamen. Auch fuhr ich mit auf Faires bzw. Messen, wo mein Onkel sein Handwerk aus- und vorstellte. Auch in Darmstadt bei der German Shire Horse Association war ich ein paar Mal mit dabei, um für meinen Onkel zu übersetzen. 

Als ich 1999 zurück nach Deutschland kam und mit dem Studium der Landespflege in Bernburg anfing, hatte ich die Möglichkeit, über den Hochschulsport zu Reiten. 2002 fing ich in einer Garten- und Landschaftsbaufirma in Wiesbaden an und konnte auf einem Warmblutwallach eine Reitbeteiligung wahrnehmen. Diesen Wallach ritt ich unter fachkundiger Anleitung bis „E/A“.

Mit dem Aufbaustudiengang Freiraumplanung in Kassel, machte ich meinen Trainer C und gründete 2005 meine erste eigene Reitschule mit Islandpferden, Reitponys und Haflingern. Gleichzeitig fuhr ich auch als mobile Trainerin den nordhessischen und südniedersächsischen Raum ab. 2008 eröffnete ich mit einer Kollegin, Nadine Jonzeck, auf Gut Ellenbach eine Reitschule mit Isländern und Reitponys und absolvierte bis April 2012 meinen Trainer B, Übungsleiter für „Reiten als Gesundheitssport“ und Übungsleiter für „Sport im Ganztag“.

Eine Familie, die bei uns auf Gut Ellenbach Reiten lernte, suchte für sich eine Alternative zum töltenden Islandpferd. Sie kam auf den Paso Fino und kaufte sich zwei Stuten von Doris Sperber, der damaligen Paso Fino Züchterin vom Sternberghof in Mark- Kottenheim. Seitdem bin auch ich diesen Pferden und der damit verbundenen Reitweise verfallen. Deshalb nahm ich im Oktober 2009 auf dem Sternberghof an einem Kurs mit Shaw Laney, dem bekannten Paso Fino Trainer aus den USA, teil, um einen tieferen Einblick in die Reitweise der Paso Finos zu erhalten. Von da an fuhr ich bis zu meiner ersten Schwangerschaft regelmäßig zum Sternberghof, um bei Doris Sperber oder ihrem damaligen Bereiter Stanley Paul Unterricht zu nehmen.

Seit Mai 2013 kommt Stanley Paul regelmäßig für einen Tag nach Gut Ellenbach und gibt dort Unterricht, an dem ich auf Beritt- und Korrekturpferden bis Februar 2014 immer wieder teilgenommen habe.

Von August 2009 bis März 2014 trainierte ich die Familie auf ihren beiden Paso Fino Stuten. Im Sommer 2011 konnten Vater und Sohn auf ihren Pferden die ersten Turniererfolge beim internationalen Gangpferdeturnier auf Gut Ellenbach in mehreren Prüfungen für sich verzeichnen. Sie waren in ihren Prüfungen immer unter den ersten fünf gewesen. Eine weitere Reitschülerin konnte 2012 auf dem Turnier in Kaufungen mit ihrem einen Islandpferd die E- Dressur und mit ihrem andern Islandpferd die Viergangprüfung für sich entscheiden.

Nach der Aufgabe der Reitschule im Sommer 2012 war ich ein Jahr als Englischlehrkraft am Hessenkolleg angestellt und habe seit dem auch meine Funktion als mobile Trainerin ausgebaut. So bin ich nun als mobile Trainerin unterwegs und trainiere und korrigiere Pferde und Reiter aus der Umgebung. Mit meiner Kollegin Nadine Jonzeck, gebe ich Kurse in verschiedenen Bereichen des Pferdesports.

Im Juli 2012 erwarb ich meinen ersten eigenen Paso Fino Hengst, Unico del Gavilan (V: Kapoho del Cardo), *Mai 2012, der noch viel Zeit hat, bei mir ein großer und starker Pleasure Fino zu werden. Unico gab erneut den Anlass bis zu seinem Absetzen Ende November 2012, regelmäßig zum Sternberghof zu fahren, um ihn zu besuchen, aber auch, um mit Doris Sperber über die Pferdewelt zu philosophieren und mit ihr zusammen ihre Pferde zu reiten. Am 03.10.2015 stellte ich Unico der Körkommission in Alsfeld vor. Er wurde gekört und steht nun als Deckhengst zur Verfügung.

DelaElendil, ein russisch- ägyptischer Araber- Hengst (V: GR Amaretto,), *Mai 2012; kam im April 2013 nicht nur als Spielkamerad für Unico sondern auch als zukünftiges Vielseitigkeitspferd hinzu. Seit März 2015 ist er ein Wallach.

Beide Pferde genießen momentan das Leben in einer kleinen Herde und hin und wieder die Arbeit nach Honzo Blaha vom Boden aus.